Hilfe zur Selbsthilfe ist auch in der Supervision meine oberste Devise. Ich unterstütze die Teilnehmenden, eigene Lösungen für die aktuellen Herausforderungen zu generieren.

Annegret Wegmann

Anlässe

  • Umgang mit schwierigen Patienten
  • Herausfordernde Versorgungssituationen
  • Ungünstige Prozesse
  • Überlastung von Teams
  • Kulturelle Zusammenhänge

 

Supervision

Der Druck im beruflichen Alltag der Mitarbeitenden in Gesundheitseinrichtungen, aber auch ganz persönliche Dispositionen können dazu führen, dass die Versorgung von Patienten oder Bewohnern, aber auch der Umgang mit einzelnen Mitarbeitenden als schwierig empfunden wird. Hier braucht es ein Ventil und am Ende wieder einen professionellen Umgang mit den Herausforderungen.

In der Supervision arbeite ich zumeist mit einem Team bzw. einer Teilgruppe daraus, auch wenn der konkrete Fall vielleicht nur von einer Person erlebt und als Phänomen beschrieben wird . Mit einem geschulten Blick von außen und mit Methodenkompetenz begleite ich die Entwicklung von Lösungen, die passgenau für dieses Team in einem bestimmten Behandlungskontext sind. Gleichzeitig schule ich die Teilnehmenden, eine Schwarm-Intelligenz zu entfalten. So beteiligen sich die Team-Mitglieder mit ihrer ganz persönlichen Erfahrung an der Entwicklung von Handlungsoptionen und der langfristigen Qualitätsverbesserung. Die Gruppe erlernt so ganz nebenbei Methoden, mit denen sie sich zukünftig immer leichter innerhalb des Teams unterstützen kann.

Mein Anspruch an meine Leistung endet nicht bei der Entwicklung einer Idee, sondern bei ihrer Umsetzung. Daher empfiehlt sich in der Supervision wie im Coaching eine Reihe von Treffen, bei denen ich Ihr Team ermutige, Neues auszuprobieren und Spaß an der Veränderung zu erleben. Das passiert nicht allein durch eine Erkenntnis, sondern durch konsequentes Einüben.

Beispiele für die Anfrage nach Supervision:

„Die Angehörigen eines Bewohners konfrontieren uns bei jedem Besuch mit unlösbaren Anforderungen.“

„Es kommt immer wieder zu Konflikten zwischen der Patientin und einzelnen Mitarbeitern.“

„Ich möchte höflich bleiben, auch wenn mich die sehr persönlichen Fragen eines Klienten nerven.“

„Uns wurde vorgeworfen, dass wir die Jugendlichen in Wohngruppe X unfair behandeln.“

„Wegen der Corona-Schutzregelungen wird unser Personal massiv verbal angegangen.“